Der richtige BildausschnittIn der Begeisterung über ein schönes Motiv möchte man gerne so viel wie möglich davon auf "Film" bannen - was leider in Stecknadelkopfgroßen Bildelementen endet - und einer wirren Vielfalt von Bilddetails. Für den Betrachter leichter zu erfassen und damit auch gefälliger ist die Beschränkung auf wenige und aussagekräftigere Bildelemente. Bevor man also in der "Weitwinkelstellung" abdrückt, sollte man prüfen, ob durch die Verwendung des Zooms nicht mehr Atmosphäre eingefangen wird...Gerader HorizontEin Horizont muß immer horizontal bleiben! Nur in Ausnahmefällen - wenn das bildbestimmende Objekt nicht parallel zum Horizont verläuft - ist die Abweichung nicht störend. Ein Wasserhorizont mit einer Abweichung von weniger als 1 Grad fällt dem Betrachter bereits unangenehm auf.
Die ein Drittel - zwei Drittel RegelDer Autofokus hätte am liebsten das Motiv in der Mitte - weitaus besser wirken jedoch Aufnahmen bei denen man versucht, die Bildfläche in Gedanken in 3 gleiche Teile aufzuteilen - sowohl horizontal als auch vertikal. Das Motiv auf diesen gedachten Trennlinien plaziert ergibt einen harmonischeren Bildaufbau. Es handelt sich dabei um eine vereinfachte Anwendung des in der Kunst schon lange bekannten "Goldenen Schnitts". ...und mit Anwendung der 1/3-2/3 Regel
Tiefenschärfe...oder Schärfentiefe - darüber streiten sich die Gelehrten. Die Tiefenschärfe beeinflusst das Zusammenspiel von Bildvordergrund, Motiv und Bildhintergrund. Ein bewußter Einsatz geringer Tiefenschärfe trägt sehr zur Verbesserung der Bildaussage bei. Man lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf einen gewünschten Bildteil. Viele bessere Kameras bieten dazu die Möglichkeit im A-Modus (Aperture Priority) zu fotografieren. Erreicht wird das durch den Einsatz einer offenen Blende (niedrige Blendenzahl) und/oder einer langen Brennweite (Tele).
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