Die richtige Blende

Die Blende eine Kamera besteht aus Lamellen, die sich beim Schließen wie eine Iris kreisförmig zusammenziehen und beim Öffnen wieder kreisförmig auseinander gehen. Vereinfacht gesagt wird die Blende benötigt um die Lichtmenge, die auf den Bildsensor (früher den Film) fällt, zu steuern. Das heißt, je nach manuell oder vom Motiv bzw. Belichtungsprogramm eingestellter „Blende“ fällt mal mehr, mal weniger Licht auf den Sensor.

Wozu braucht man das?

Vor allem um die Schärfentiefe (nicht Tiefenschärfe!) zu steuern. Je weiter die Blende offen ist, desto geringer ist die Schärfentiefe. Je weiter sie geschlossen ist, desto größer die Schärfentiefe.
Das müssen wir uns versinnbildlichen: Stellen wir uns die Lichtstrahlen, die durch das Objektiv und die Blende auf den Bildsensor fallen wie einen Kegel oder Trichter vor. Man spricht auch vom Bildwinkel. Ist die Blende weit geöffnet, ist der Kegel sehr weit. Je weiter die Blende geschlossen wird, desto schmaler und dünner wird der Kegel. Nun kommt die Schärfentiefe und die Schärfeebene ins Spiel.
 
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