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Foto-Tipps
Food-Fotografie lebt von Authentizität, Stimmung und Appetitlichkeit. Dafür braucht es kein professionelles Studio oder teures Equipment. Mit etwas Gespür für Tageslicht, passender Dekoration und einer durchdachten Bildkomposition lassen sich zuhause beeindruckende Food-Fotos umsetzen. Mit unseren Tipps entstehen lebendige Aufnahmen, die Lust aufs Nachkochen machen und sich ideal für persönliche Fotoprodukte eignen, etwa als Rezeptkalender oder Rezeptbuch für Familie und FreundInnen.
Im Folgenden zeigen wir Ihnen, worauf es bei Lebensmittel- und Food-Fotografie ankommt, und geben Tipps, wie Sie mit einfachen Mitteln natürliche, stimmungsvolle Bilder gestalten.
Natürliches Licht ist der wichtigste Verbündete der Food-Fotografie. Es sorgt für weiche Schatten, echte Farben und eine angenehme Bildwirkung.

Darauf sollten Sie achten:
So entsteht eine gleichmäßige Ausleuchtung, die das Essen auf den Fotos frisch und appetitlich aussehen lässt.

Der Hintergrund spielt eine entscheidende Rolle, sollte dem Essen aber nie die Show stehlen. Weniger ist hier eindeutig mehr.
Bewährte Materialien sind:
Ein schlichter, ruhiger Hintergrund lenkt nicht vom Hauptmotiv ab und bringt Farben und Strukturen der Lebensmittel besser zur Geltung. Achten Sie darauf, dass Hintergrund und Unterlage farblich mit dem Gericht harmonieren.

Die Perspektive entscheidet darüber, wie ein Gericht wahrgenommen wird. Unterschiedliche Speisen profitieren von unterschiedlichen Blickwinkeln.
Beliebte Perspektiven in der Food-Fotografie:
Vogelperspektive (Top-Down): Ideal für flache Tellergerichte, Bowls oder mehrere Komponenten auf einmal.
45°-Winkel: Besonders geeignet für Drinks, Burger oder „gestapelte“ Speisen.

Frische Farben lassen Gerichte lebendig erscheinen. Dazu zählen zum Beispiel:
Grüne Lebensmittel: Frische Kräuter, Salat, Avocado
Rote Lebensmittel: Tomaten, Paprika, Beeren
Gelbe oder orange Lebensmittel: Zitrusfrüchte, Kürbis, Paprika
Braune oder beige Lebensmittel: frisch gebackenes Brot oder Nüsse als harmonische Akzente

Auch das beste Foto profitiert von einer sanften Nachbearbeitung. Ziel ist es, die natürliche Wirkung zu verstärken und das Foto nicht zu verfälschen.
Darauf kommt es bei der Nachbearbeitung an:
Filter sollten nur sehr sparsam eingesetzt werden, da diese oft zu sehr in den realistischen Look eingreifen.

Food-Fotos eignen sich hervorragend, um daraus bleibende Erinnerungen oder Geschenke zu erschaffen. Besonders beliebt sind:
Rezeptkalender mit saisonalen Lieblingsgerichten
Rezept-Fotobücher für Familie, FreundInnen oder KollegInnen
Thematische Kochbücher, z. B. „Unsere liebsten Sonntagsrezepte“ oder „Aus unserer Weihnachtsbäckerei“
Tipp: Eine schöne Inspirationsquelle ist unsere Fotobuch-Vorlage von Influencerin Carina Berry, die zeigt, wie Food-Fotografie stilvoll in einem Fotobuch umgesetzt werden kann.
Mit Tageslicht, natürlichen Materialien und etwas Übung gelingen Food-Fotos zuhause ganz unkompliziert. Und vielleicht wird aus dem nächsten Kochmoment nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein persönliches Fotoprojekt, das lange Freude bereitet.